Roberto Bertozzi

Gemeinderat der Stadt Zürich

Mitglied der Rechnungsprüfungskommission

Menschenkenntnis

Roberto Bertozzi fördert in seiner politischen Arbeit Menschenkenntnis. Menschenkenntnis ist aber nicht gleich Menschenkenntnis. Deshalb setzt sich Roberto Bertozzi speziell für die Huter'sche Psychophysiognomik ein.

Es ist wichtig im Alltag, sich ein eigenes Bild von den Menschen und der Umwelt zu machen und zu einem eigenen Urteil zu gelangen. Dafür sind die Sinnesorgane von zentraler Bedeutung. Unser Gehirn wertet konstant Informationen aus, die durch die Sinnesorgane zugeführt werden und veranlasst eine entsprechende Reaktion.

Unser Gehirn wertet Gesichter automatisch aus (Pincott, o. J.). Werten ist also unvermeidbar. Deshalb ist es wichtig, dass wir richtig werten. Um sich ein möglichst objektives Bild der Menschen und der Umwelt zu machen ist es wichtig, aufmerksam zu beobachten, genau hinzuhören und die Informationen richtig zu verarbeiten und zu interpretieren, um nicht Suggestionen zu erliegen. Die Huter'sche Psychophysiognomik hilft dabei, indem sie ein breites Instrumentarium an diagnostischen Möglichkeiten zur Verfügung stellt, um Menschen richtig einzuschätzen.

Huter'sche Psychophysiognomik

Die Huter'sche Psychophysiognomik geht davon aus, dass jeder Mensch ein einzigartiges Individuum ist. Seine Einzigartigkeit entsteht einerseits durch das Naturell, welches die Lebensgrundlage bildet, andererseits durch seinen individuellen Werdegang und den Umwelteinflüssen.

Carl Huter (1861-1912), Begründer der Psychophysiognomik, erklärt in der „Keimblatttheorie“, die Teil seiner Naturelllehre ist, das Entstehen des jeweiligen Naturells: Ein Mensch entsteht beim Verschmelzen einer Ei- und einer Samenzelle. Nach der Befruchtung beginnt sich die Zygote zu teilen und schon bald setzt sich eine Differenzierung ein. Es entstehen voneinander unterschiedliche Zellen und Zellschichten, die innerhalb von vier bis fünf Tagen eine Keimblase bilden. Die Keimblase weist drei Keimblätter auf. Diese sind die Grundlage für die Entwicklung der drei Organsysteme: Bewegung, Ernährung und Empfindung. Das Geschlechtssystem als viertes Organ entsteht aus Keimzellen in Verbindung mit allen drei Keimblättern (Aerni, 2003, S. 163ff.).

Die Keimblätter werden nach ihrer Lage benannt als

1. äusseres Keimblatt, Ektoderm,

2. mittleres Keimblatt, Mesoderm und

3. inneres Keimblatt, Entoderm.

Das Naturell wird entsprechend der Ausprägung der jeweiligen Keimblätter während der Embryonalgenese gebildet. Je stärker das einzelne Organsystem proportional zu den übrigen entwickelt ist, je mehr Bedeutung hat es für das Naturell. Das Naturell bildet den Grundstein für die Persönlichkeit und ist für das ganze Leben wegleitend, da es nur bedingt veränderbar ist (Aerni, 2003, S. 165 ff.). Daraus ergeben sich die verschiedenen Bedürfnisse und Lebensweisen der Individuen.

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Aerni, F. (2003). Lehrbuch der Menschenkenntnis: Einführung in die Huter’sche Psychophysiognomik und Kallisophie. Carl-Huter-Verlag.

Pincott, J. (o. J.). Der erste Eindruck: Was uns ein Gesicht verrät.

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